cbul.org




Web-Empfehlungen:






HTTP/1.0 200 OK Date: Thu, 02 Sep 2010 07:04:02 GMT Server: Apache Cache-Control: private, s-maxage=0, max-age=0, must-revalidate Content-Language: de Vary: Accept-Encoding,Cookie Last-Modified: Mon, 12 Jul 2010 01:03:25 GMT Content-Length: 22600 Content-Type: text/html; charset=UTF-8 X-Cache: MISS from sq39.wikimedia.org X-Cache-Lookup: MISS from sq39.wikimedia.org:3128 Age: 293688 X-Cache: HIT from amssq33.esams.wikimedia.org X-Cache-Lookup: HIT from amssq33.esams.wikimedia.org:3128 X-Cache: MISS from knsq25.knams.wikimedia.org X-Cache-Lookup: MISS from knsq25.knams.wikimedia.org:80 Connection: close Scherben ? Wikipedia

Scherben

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Dieser Artikel erläutert den Scherben aus Ton, für den gleichnamigen deutschen Film siehe Scherben (Film), für die Scherbe (Plural: Scherben) siehe Scherbe, für die oft, verkürzend, als Scherben bezeichnete Band siehe Ton Steine Scherben.
Fragment einer Niederrheinischen Festtagsschüssel. Deutlich erkennbar ist der hellrote Scherben.

Als den Scherben bezeichnet man fachsprachlich in der Töpferei und Porzellanherstellung den für die Erstellung eines keramischen Werkstückes gebrannten Ton. Die chemische Umwandlung des Tons zum Scherben beginnt bei etwa 650°C. Der erste Brand (Vor-, Glüh-, Biskuit- oder Schrühbrand ) erfolgt zwischen 800 und 900°C bei Ton bzw. bis zu 1000°C bei Porzellan. Erst dann kann der Rohling aus Ton oder Porzellan nicht mehr durch Wasser oder flüssigen Glasurbrei aufgeweicht werden.

Der glasierte Scherben wird beim Zweitbrand (Glatt- oder Glasurbrand) bei 960?1100°C bei Ton, 1100?1480°C bei Porzellan, gebrannt. Mehr zur Herstellung von Fliesen siehe: Keramikfliese.

[Bearbeiten] Rezeption im Sprachgebrauch

Im Wiener Dialekt wird mit Scherben (Scherm) der Nachttopf bezeichnet. Hieraus leitet sich auch die Redewendung den Scherben aufhaben ab, welche bedeutet, dass jemand den Schaden hat oder großen Ärger bekommt.






Home | Impressum